Mittelstand · Bauwirtschaft
Lieferscheine,
die ankommen,
wo sie hingehören.
Wie ein Bauunternehmen seine Belege von der Baustelle direkt ins DMS holt —
mit ein paar Handgriffen statt eines großen IT-Projekts.
Wo das Unternehmen stand
Verlorene Zettel. Lieferscheine kamen gemeinsam mit der Ware auf der Baustelle an — und blieben dort liegen. Mal verschwanden sie, mal landeten sie deutlich später irgendwo im Backoffice.
Manuelle Nacharbeit. Wenn Rechnungen geprüft werden mussten, fehlten regelmäßig die passenden Belege. Anfordern, warten, einscannen, der richtigen Baustelle zuordnen — jede Lieferung zog einen kleinen administrativen Rattenschwanz hinter sich her.
Lückenhafte Projektkontrolle. Solange die Datenbasis nicht vollständig war, ließ sich nicht zuverlässig sagen, was auf welcher Baustelle tatsächlich verbraucht wurde.
Eine App auf dem Smartphone, mehr braucht es nicht.
Wie wir es gebaut haben
Wir haben eine schlanke Scan-App konfiguriert, die direkt mit dem Dokumentenmanagement-System (DMS) zusammenarbeitet. Der Ablauf auf der Baustelle ist denkbar einfach:
- Lieferschein einscannen, direkt bei Ankunft der Ware.
- Projektnummer eingeben. Die App fragt automatisch danach.
- Fertig. Der Beleg landet im DMS, die Projektnummer wird ausgelesen und automatisch dem richtigen Projekt zugeordnet.
Im Büro muss niemand mehr nachgreifen. Was vorher tagelange Wartezeit und manuelles Zuordnen war, ist jetzt eine Sache von Sekunden.
Bemerkenswert ist, was die Lösung NICHT gebraucht hat: keine aufwendige Eigenentwicklung, keine teure Speziallösung. Die App läuft auf den Bordmitteln des iPhones, ist schnell konfiguriert und an kein bestimmtes DMS gebunden — das Prinzip ließe sich genauso gut in andere Systeme einbinden.
Vorher / Nachher in der Praxis.
Vorher
- Lieferscheine bleiben auf der Baustelle liegen — verschwinden oder kommen verspätet im Büro an.
- Bei der Rechnungsprüfung fehlen Belege. Anfordern, warten, einscannen, händisch zuordnen.
- Sammelmappen, manueller Transport, ein kleiner administrativer Rattenschwanz pro Lieferung.
- Datenbasis lückenhaft — was auf welcher Baustelle verbraucht wurde, bleibt unklar.
Nachher
- Lieferscheine landen direkt in der digitalen Akte des richtigen Projekts.
- Kein manueller Transport mehr, keine Sammelmappen, keine Belege, die untergehen.
- Rechnungen lassen sich schneller und sauberer prüfen.
- Datenbasis vollständig — Projektkontrolle endlich präzise.
Was das Projekt exemplarisch macht
Vier Punkte, die für ähnliche Vorhaben gelten.
Pragmatisch
Keine sechs Monate Eigenentwicklung. Wir setzen auf das, was schon da ist — und legen nur dort Hand an, wo es wirklich nötig ist.
Schnell produktiv
Mit iPhone-Bordmitteln und einer schlanken Konfiguration ist die Lösung in kurzer Zeit im Einsatz.
Anschlussfähig
Die Lösung ist nicht an eine bestimmte DMS-Software gebunden. Das Prinzip funktioniert auch in anderen Umgebungen.
Ganzheitlich gedacht
Es geht uns nicht um den Scan an sich, sondern um den gesamten Prozess vom Wareneingang bis zur Rechnungskontrolle.
Was sich verändert hat
Lieferscheine landen direkt dort, wo sie gebraucht werden: in der digitalen Akte des richtigen Projekts. Kein manueller Transport mehr, keine Sammelmappen, keine Belege, die untergehen.
Rechnungen lassen sich schneller und sauberer prüfen. Die Projektkontrolle wird präziser — weil die Datenbasis endlich vollständig ist.
Für ein Unternehmen, das mehrere Baustellen parallel betreibt, ist das keine kleine Verbesserung. Es ist der Unterschied zwischen „Wir wissen es nicht so genau“ und „Wir wissen, was Sache ist“.
Mark
Technischer Leiter
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